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  NahrungsergänzungCelluliteWechseljahre
     
 

Cellulite

Zu Beginn aller Erklärungen müssen wir uns natürlich darüber im Klaren sein, dass es sich bei Cellulite zwar auch um einen Schönheitsfehler handelt. Viel wichtiger aber ist die Tatsache, dass die Veranlagung zu Cellulite immer auch die Veranlagung zu Bindegewebsschwäche und damit zu Folgeerkrankungen wie Venenproblemen bedeutet. Deshalb muss eine Behandlung auch nicht unbedingt die komplette Ausräumung des Problems bedeuten. Vielmehr ist das regelmäßige Eingreifen notwendig, sei es, um Cellulite komplett zu bekämpfen, oder den bestehenden Status möglichst zu erhalten oder zu verbessern.
Dabei sollte der Betroffene sich völlig darüber im Klaren sein, dass die Veranlagung zu Cellulite immer wieder zu deren Durchbruch führen wird, wenn nicht kontinuierlich daran gearbeitet wird. Wenn auch nicht dauernd, so doch immer mal wieder.

Unser Blutkreislauf
Auch wenn es im ersten Moment überflüssig scheinen mag, weil - so ungefähr - ja jeder weiß, wie unser Blutsystem aussieht, sollten wir uns die Zeit nehmen, uns das ganze noch mal genauer anzusehen. Denn wozu fließt eigentlich unser Blut durch den Körper, wozu werden diese riesigen Mengen Flüssigkeit durch den Körper geschleust? All das dient der Versorgung des Körpers mit Nährstoffen - und zwar bis in den kleisten, entlegensten Winkel.

Nehmen wir also Nahrung zu uns, so wird diese zuerst einmal im Magen durch aufwendige chemische Reaktionen zerlegt. Und zwar in:
   • Ballaststoffe und
   • Nährstoffe
Die Ballaststoffe (die deshalb ihren Namen haben), wurden früher für völlig unnötig (also Ballast) gehalten. Sie sind zwar tatsächlich nicht für die Weiterverwertung in der Blutbahn geeignet, aber natürlich -wie wir heute wissen . für die weitere Arbeit unseres Darms.
Die Nährstoffe hingegen sind also durchweg für die Versorgung des Körpers notwendig und werden deshalb - nachdem sie lang genug immer weiter verkleinert wurden - durch die durchlässige Dünndarmwand in die Blutbahn eingespeist.
   • Ihr erster Weg führt sie dann durch die Pfortader zur Entgiftung in die Leber.
   • Von dort aus gelangt das Blut in die rechte Herzkammer
   • Diese pumpt das Blut in die Lunge
   • Mit Sauerstoff aufgeladen gelangt das Blut dann über die linke Herzkammer in den Körper

Und weiter? Über die großen Adern gelangen die Nährstoffe - mit dem Blut in immer kleinere Gefäße, bis sie sozusagen "ausgespuckt" werden und in den Zellzwischenräumen landen. Man kann sich diesen Kreislauf also so vorstellen, dass das arterielle System durch das pumpende Herz eine Art Überdruck hat und die Nährstoffe in die Zellzwischenräume pumpt.
Aber die Nährstoffe (Fette, Eiweiß, Vitamine, Kohlenhydrate und Mineralstoffe usw.)
Gehören natürlich auch nicht zwischen die Zellen, sondern in die Zellen hinein, damit sie dort deren Versorgung sicherstellen können. Dafür hat jede Zelle Millionen von Botenstoffen, die bestimmte Stoffe in die Zelle einschleusen und die Nährstoffe dort verarbeiten (L-Carnitin ist z.B. der Botenstoff für das Einschleusen von Fetten in die Zelle).

Nehmen wir nun also als Beispiel einen Oberschenkel. Fett wird über dieses hervorragende System dorthin gebracht und soll eigentlich dem Aufbau und der Aktivierung des gesunden Muskels dienen. Es fehlt aber L-Carnitin. Die Folge: Fett wird vor der Muskelzelle in Fettzellen eingelagert, statt in die Muskelzelle zu gelangen.

Was geschieht nun weiter? Vergessen wir nun noch mal den Mangel an L-Carnitin und sehen uns stattdessen noch mal die Normalfunktion an. Nach der Verarbeitung in den Zellen entstehen Abfallstoffe, die natürlich wieder aus dem Körper ausgeleitet werden müssen. Zu diesem Zweck haben wir zwei ableitende Systeme:
   • Das venöse Blutsystem und
   • Das Lymphsystem
Dabei ist die Verteilung eindeutig:
   • Kleine Teilchen werden mit dem venösen System zurückgeführt
   • Große und feste Teilchen mit dem Lymphsystem

Beginnen wir mit dem venösen System
Das venöse System ist ein System, das mit Unterdruck funktioniert. Blut und Nährstoffe, die vom arteriellen System ausgespuckt wurden, werden nun also vom venösen System wieder aufgesaugt. Dabei gelangen aber nur besonders kleine und gasförmige Teilchen in dieses System.
Und jetzt beginnt eines der großen Probleme, das wir als Wunder der Schöpfung zu lösen haben. Nämlich das Pumpen ungeheurer Mengen von Flüssigkeit gegen die Schwerkraft nach oben (bei Vierbeinern ist das Problem natürlich deutlich geringer!).
Schließlich gelangt das "verbrauchte Blut" wieder in die Lunge, von wo das aus Sauerstoff entstandene Kohlendioxyd über die Atmung ausgeschieden wird.
Um diese Pumpleistung zu ermöglichen wurden in den Venen die Venenklappen eingebaut, die das Zurücksacken des Blutes verhindern bzw. begrenzen sollen.
Trotzdem ist die Pumpleistung enorm. Die entstehenden Probleme im Bereich der Beinvenen sind die häufige Folge.

Das Lymphsystem - Einbahnstraße ohne eigene Pumpe
Allerdings ist das eigentlich eine leichte Sache, wenn man die Arbeit des venösen Systems mit dem des Lymphsystems vergleicht. Auch das Lymphsystem ist überall im Körper durch feinste Kanäle vertreten, wo es Abfälle (also Körperschlacken) - aber auch Gefäßflüssigkeit - "aufsammelt". Aufgabe ist es, Schadstoffe über die Lymphknoten in die großen Lymphkanäle und von dort aus zu den Entgiftungsorganen zurückzupumpen.
Doch das Lymphsystem hat keine Pumpe, also auch keinen Unterdruck, der dabei behilflich sein könnte. Deshalb benötigt das Lymphsystem die Unterstützung einer intakten und aktiven Muskulatur. Wie das venöse System besitzt auch das Lymphsystem ein Kammersystem, das den Rückfluss von Schadstoffen stoppt.

Beide Systeme haben ein Kammersystem
Speziell im Beinbereich ist eine intakte Muskulatur und ausreichend Bewegung für die Rückführung des venösen Blutes und der Lymphe besonders wichtig. Deshalb wird der große Wadenmuskel auch als Venenpumpe bezeichnet. Das Zusammenziehen drückt das venöse Blut von einer Kammer in die andere.
Man erkennt daraus sehr wohl, wie wichtig eine intakte Muskulatur überall im Körper ist, um diesen zu entschlacken und "verbrauchtes" Blut zum Herzen zurückzubringen!

Und das Bindegewebe?
Was das Bindegewebe nun mit dem ganzen zu tun hat, erklärt sich eigentlich schon aus der Bezeichnung "Bindegewebe. Was würde passieren - oder was passiert - wenn der Druck der Muskeln nach außen entweichen kann, ohne die Tätigkeit des lymphatischen Systems zu unterstützen? Die Schlacken können nicht ausreichend und vollständig zum Körper zurückgepumpt werden. Lymphkanäle verstopfen zusehends.
Das Bindegewebe liegt also wie eine Art Netz unter unserer Haut und sorgt dafür, dass jede Bewegung der Muskulatur als pumpender Druck auf das Lymphsystem wirkt.

Zu schwaches Bindegewebe
Das heißt, das Bindegewebe sitzt also wie eine Art elastische Bandage unter der Haut und sorgt für das richtige Zusammenspiel von Gefäßen, Muskeln und Lymphbahnen. Schon hier wird klar: schwaches Bindegewebe ist nicht nur ein Schönheitsproblem.
Doch woher kommt "schwaches Bindegewebe"? zuerst einmal ist das ein typisch weibliches Problem. Denn schwaches Bindegewebe ist von der Natur aus bei Frauen höchst begehrt.
Betrachtet man sich "Männlein und Weiblein" in ihrer Entwicklung, so stellt man fest, dass das Bindegewebe bei Jungs und Mädchen völlig identisch ausgeprägt ist. Es handelt sich um eine Art elastisches Netz.
Die Ausprägung von Unterschieden beginnt erst mit der Pubertät. Denn die Hormone Östrogen und Progesteron, die in diesem Alter bei Frauen "zur Geburtsvorbereitung" ausgeschieden werden , reduzieren die Festigkeit dieses Gewebes. Verantwortlich ist dafür vor allem das Progesteron (aus dem lateinischen: gestatio - die Schwangerschaft). Naturgeschichtlich gesehen ist diese entwicklung natürlich ausgesprochen vernünftig und notwendig. Denn wie sonst sollte sich der Bauch auf solche Dimensionen ausweiten lassen, Sehnen und Bänder im Gebärmutterbereich die Geburt ermöglichen.
Wir wissen, dass die Neigung zu schwachem Bindegewebe sehr stark vom Frauentyp abhängig ist. Nicht umsonst hatten die Schönheitsideale des Mittelalters (der Zeit, wo man möglichst viele Kinder haben wollte) nicht nur üppige Formen, sondern auch ausgeprägte Zeichen von Cellulite.

Und wie wird jetzt ein Schuh draus?
Die Untersuchungen solcher Stoffwechselvorgänge wurden in den letzten Jahren stark intensiviert. Man fragte sich natürlich, warum auch schmale Frauen immer häufiger Probleme mit Cellulite haben.
Die Erklärung finden wir nun wieder bei unserem Lymphatischen System: Denn wenn Schadstoffe nicht vollständig aus den Zellzwischenräumen abtransportiert werden und dort zurückbleiben, werden sie zwangsläufig in den umgebenden Speicherzellen, also den Fettzellen eingelagert. Die Fettzellen blähen sich auf und sind dann mit mehr oder weniger Fett gefüllt!
Je schwächer nun das Bindegewebe, desto stärker drücken sich die mit Abfällen - und mehr oder weniger Fett gefüllten Zellen - durch das lockere Netzwerk des Bindegewebes und werden dort als Cellulite sichtbar.

Wir gehen dieses Problem ganzheitlich an mit Unterstützung von innen und außen.
   • Entschlacken
   • Das Bindegewebe festigen und
   • Gefäße stabilisieren

Weitere Beratung vor Ort

Weitere Ausführung unter Behandlungen/Körperbehandlung